Frauen

Sie wollen den zweiten Saisonsieg: wenn am kommenden Sonntag der SC Freiburg in der Hänsch-Arena gastiert dürften die Bundesligafrauen des SV Meppen gut erholt und vor allem hochmtiviert sein. Das Team von Roger Müller hatte nun gut drei Wochen Zeit zur Vorbereitung und brennt auf den vorletzten Auftritt in diesem Jahr.

Das letzte Match der Blau-Weißen liegt bereits einige Zeit zurück: beim SC Sand feierten die SVM-Damen am 22.11.20 mit dem 1:2 ihren ersten Sieg. Das Pokalspiel bei Werder Bremen in der letzten Woche fiel aufgrund der angeordneten Quarantäne bei den Bremerinnen aus, nun soll am Sonntag das nächste Erfolgserlebnis her. Die Aufsteigerinnen aus Meppen empfangen mit dem SC Freiburg eine Mannschaft aus dem unteren Tabellenmittelfeld. Die Breisgauerinnen gewannen zuletzt im DFB-Pokal sehr deutlich mit 9:1 beim SV Weinberg und dürften ebenfalls vor Selbstvertrauen strotzen. In der Liga lief es für den SCF dagegen zuletzt weniger rund: nach einem torlosen Remis bei der SGS Essen setzte es eine 1:5-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim.  Auch Freiburg möchte am Sonntag unbedingt punkten, um das Polster zu den Abstiegsrängen nicht noch weiter schmelzen zu lassen. Apropos Abstiegsränge: mit einem Sieg am Sonntag und bei gleichzeitiger Niederlage des SC Sand (bei Bayer Leverkusen) würde der SV Meppen eben diese verlassen. Anstoß der Partie ist um 14:00 Uhr, aufgrund der aktuellen Situation rund um das Coronavirus findet die Partie ohne Zuschauer statt.

Der heutige Sonntag ist ein historischer Tag für die Damen des SV Meppen: die Blau-Weißen feierten am Nachmittag ihren ersten Bundesligasieg der Vereinsgeschichte. Beim SV Sand gewannen die Emsländerinnen mit 1:2 (0:2).

Meppen bestimmte dabei über weite Strecken das Geschehen im Herzen Baden-Württembergs und erspielte sich früh erste Chancen. Maike Berentzen (4.) und Vivien Endemann (12.) verzogen noch knapp, Isabel Jaron brachte den SV Meppen schließlich in Führung (21.). Auch in der Folgezeit hatte Meppen mehr vom Spiel und legte nach. Maike Berentzen erhöhte noch vor der Pause auf 0:2 (34.). Um ein Haar wäre das Spiel schon vor der Pause entschieden gewesen. Aber Isabel Jaron verfehlte das Tor fünf MInuten vor dem Seitenwechsel nur denkbar knapp. Auch nach der Pause waren die SVM-Frauen spielbestimmend, ließen den SC Sand nun aber mehr und mehr ins Spiel kommen. Die Gastgeberinnen konnten die sich nun mehrfach bietenden Räume nicht nutzen. Das lag aber auch am leidenschaftlichen Auftritt des Gegners. Patricia del Carmen George verkürzte für Sand auf 1:2 (68.). Doch das beeindruckte den SVM nicht. Denn Meppen übernahm in der Schlussphase wieder die Initiative und fuhr einen verdienten Erfolg ein.

Mitdem Erfolg beim direkten Konkurrenten schlossen die SVM-Frauen zum rettenden Ufer auf. Nur ein Punkt trennt Meppen jetzt vom SC Sand. Doch bevor es in der Bundesliga weiter geht stehen für den SV Meppen zunächst ein spielfreies Wochenende und die dritte Runde des DFB-Pokal auf dem Programm. Am 05.12.2020 gastiert das Team von Roger Müller und Theo Dedes beim SV Werder Bremen und möchte im Stadion "Platz 11" in die nächste Runde einziehen. Erst am 13.12.2020 spielen die SVM-Damen dann wieder um Punkte. Dann geht es im eigenen Stadion um 14:00 Uhr gegen den SC Freiburg.

Die Frauen- und Mädchenfußballabteilung des Osnabrücker SC muss zwei Abgänge verkraften. Artur Cumacenko und Robert Gertzen werden zukünftig nicht mehr in Rot-Weiß zu sehen sein.

Cumacenko, der im Sommer 2018 die U17 übernahm, trat aus beruflichen Gründen per Sofort von seinen Ämtern im OSC zurück. Er brachte die U17 nach einem totalen Umbruch in der letzten Saison zurück in die Spur und erreichte sogar die Bundesligarelegation mit der Mannschaft. Zudem wurde Cumacenko mit dem Team niedersächsischer Pokalsieger. Interimsweise übernehmen Thomas Kastrup und Robert Gertzen nun die Trainingseinheiten bis zum Saisonende.

Am Saisonende wird auch Robert Gertzen den SC verlassen. Der 33-jährige ist seit Sommer 2017 beim Osnabrücker SC und übernahm viele Ämter und Aufgaben. Als medizinischer Betreuer der Damen begann seine Laufbahn bei den Rot-Weißen, schnell kamen zudem die Betreuung der U17 und zum Schluss auch die Betreuung der U16 hinzu. Neben den Aufgaben auf dem Platz übernahm der ehemalige Torhüter auch das Torwarttraining und war drei Jahre lang Pressesprecher der Frauen- und Mädchenabteilung des OSC. Gertzen war Teil des OSC-Bundesligateams 2017/2018, wurde mit der U17 im Jahr 2019 NFV-Pokalsieger und bildete zusammen mit Tanja Meyknecht und Thomas Kastrup das Organisationsteam zum "TWD-Cup". Gertzen wechselt im Sommer endgültig in die Handballabteilung des BV Garrel und vollzieht einen kompletten Tapetenwechsel. Bereits seit November letzten Jahres sammelt Gertzen erste Erfahrungen beim BV Garrel.

Die Damen des Osnabrücker SC präsentieren zur neuen Saison einen neuen Co-Trainer: Thobias Eschmann wird ab der neuen Spielzeit zusammen mit Thomas Kastrup für das Damenteam verantwortlich sein.

Kastrup konnte für den Posten des Co-Trainers einen "echten OSCer" gewinnen. Eschmann, der bis dato in den Juniorinnen gute und erfolgreiche Arbeit leistet, steht seit Jahren in Diensten des OSC und gilt als kompetenter Fachmann. Der derzeitige Trainer unserer U15-Juniorinnen bildete bereits einige Spielerinnen für den Leistungsbereich aus. Der Schritt in die Damen ist für Thobias Eschmann der erste Schritt in den Seniorenbereich beim Osnabrücker SC.

"Thobi hat den OSC im Herzen und ist ein guter, akribischer Trainer. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm", so OSC-Trainer Thomas Kastrup. Mit Beginn der neuen Saison nimmt das Trainerduo Kastrup/Eschmann seine Arbeit auf. Zusammen mit Betreuerin Tanja Meyknecht können sich die Damen dann auf drei Säulen des Vereins verlassen.

"Die Nummer 1 der Stadt sind WIR!" - Ohne Punktverlust sind sie bereits Herbstmeister in der Oberliga, seit heute können sie sich auch „Stadtmeister“ nennen: wer zurzeit hochklassigen und vor allem erfolgreichen Frauenfußball sehen möchte, der kommt an den Damen des Osnabrücker SC nicht vorbei.

Dominant, spielerisch überlegen und torgefährlich – so wie schon in vielen Spielen der Hinrunde zeigte sich die Oberligadamen von Thomas Kastrup auch heute in der Ballsporthalle Hellern. Der OSC holte in den sechs Gruppenspielen satte sechzehn Punkte und musste nur gegen die TSG Burg Gretesch „Federn lassen“. Das Auftaktmatch gegen die dritte Mannschaft der TSG Burg Gretesch gewannen unsere 1. Damen mit 3:0, es folgten Siege über die SG Ballsport Eversbrg (6:0), den VfR Voxtrup (7:1), die TSG Burg Gretesch II (7:0) und die eigene „Zweite“ (9:0). Spannender ging es im letzten Spiel gegen die Regionalligadamen der TSG Burg Gretesch zu. Der OSC machte zwar von Beginn an das Spiel und lag nach sechs Minuten bereits mit 3:0 vorne, brach dann jedoch ein und musste sich am Ende mit einem 3:3 begnügen. Das reichte jedoch zum Turniersieg.

„Wir waren spielerisch gut drauf und haben den Ball gut laufen lassen. Die Mädels haben schönen Hallenfußball gespielt. Im letzten Spiel hatten wir Gretesch anfangs gut im Griff und verdient auch deutlich geführt. Nach dem ersten Gegentor sind wir jedoch ein wenig ins Wackeln gekommen. Unter dem Strich sind wir verdienter Stadtmeister“, so OSC-Coach Thomas Kastrup.

OSC I: Lenz – Althof (3 Tore), Hegmann (2), F. Härle (5), Holzenkamp (5), J. Härle (6), Buck (7), Liening-Ewert (3), Franjkovic (4)

Ein ordentliches Turnier lieferte auch unsere zweite Damenmannschaft ab. Das Team von Phillip Volkmann und Christoph Kleine-Möller beendete das Turnier mit sechs Punkten. Das Auftaktmatch hatte es für unsere „Zweite“ gleich in sich: es ging gegen den Regionalligisten TSG Burg Gretesch. Die OSCerinnen zogen sich achtbar aus der Affäre und unterlagen am Ende „nur“ mit 0:4. Es folgte der erste Sieg: mit 3:1 gewann das Team gegen die SG Ballsport Eversburg und auch die TSG Burg Gretesch II konnte mit gleichem Ergebnis geschlagen werden. Gegen die „Dritte“ der TSG war es denkbar knapp: 1:2 hieß es am Ende, ein Punktgewinn wäre hier aber durchaus im Rahmen des Machbaren gewesen. Ebenso verhielt es sich im Spiel gegen den VfR Voxtrup (0:1). Das letzte Spiel ging gegen die eigene „Erste“: 0:9 hieß es am Ende aus Sicht der Kreisligadamen.

OSC II: L. Meyknecht, große Extermöring – Drilling, Hohagen (1 Tor), Leide (1), Rothe, Mindrup, Witte (1), Atasoy (1), Cooper, V. Beste, J. Beste (3)

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