Frauen

"Die Nummer 1 der Stadt sind WIR!" - Ohne Punktverlust sind sie bereits Herbstmeister in der Oberliga, seit heute können sie sich auch „Stadtmeister“ nennen: wer zurzeit hochklassigen und vor allem erfolgreichen Frauenfußball sehen möchte, der kommt an den Damen des Osnabrücker SC nicht vorbei.

Dominant, spielerisch überlegen und torgefährlich – so wie schon in vielen Spielen der Hinrunde zeigte sich die Oberligadamen von Thomas Kastrup auch heute in der Ballsporthalle Hellern. Der OSC holte in den sechs Gruppenspielen satte sechzehn Punkte und musste nur gegen die TSG Burg Gretesch „Federn lassen“. Das Auftaktmatch gegen die dritte Mannschaft der TSG Burg Gretesch gewannen unsere 1. Damen mit 3:0, es folgten Siege über die SG Ballsport Eversbrg (6:0), den VfR Voxtrup (7:1), die TSG Burg Gretesch II (7:0) und die eigene „Zweite“ (9:0). Spannender ging es im letzten Spiel gegen die Regionalligadamen der TSG Burg Gretesch zu. Der OSC machte zwar von Beginn an das Spiel und lag nach sechs Minuten bereits mit 3:0 vorne, brach dann jedoch ein und musste sich am Ende mit einem 3:3 begnügen. Das reichte jedoch zum Turniersieg.

„Wir waren spielerisch gut drauf und haben den Ball gut laufen lassen. Die Mädels haben schönen Hallenfußball gespielt. Im letzten Spiel hatten wir Gretesch anfangs gut im Griff und verdient auch deutlich geführt. Nach dem ersten Gegentor sind wir jedoch ein wenig ins Wackeln gekommen. Unter dem Strich sind wir verdienter Stadtmeister“, so OSC-Coach Thomas Kastrup.

OSC I: Lenz – Althof (3 Tore), Hegmann (2), F. Härle (5), Holzenkamp (5), J. Härle (6), Buck (7), Liening-Ewert (3), Franjkovic (4)

Ein ordentliches Turnier lieferte auch unsere zweite Damenmannschaft ab. Das Team von Phillip Volkmann und Christoph Kleine-Möller beendete das Turnier mit sechs Punkten. Das Auftaktmatch hatte es für unsere „Zweite“ gleich in sich: es ging gegen den Regionalligisten TSG Burg Gretesch. Die OSCerinnen zogen sich achtbar aus der Affäre und unterlagen am Ende „nur“ mit 0:4. Es folgte der erste Sieg: mit 3:1 gewann das Team gegen die SG Ballsport Eversburg und auch die TSG Burg Gretesch II konnte mit gleichem Ergebnis geschlagen werden. Gegen die „Dritte“ der TSG war es denkbar knapp: 1:2 hieß es am Ende, ein Punktgewinn wäre hier aber durchaus im Rahmen des Machbaren gewesen. Ebenso verhielt es sich im Spiel gegen den VfR Voxtrup (0:1). Das letzte Spiel ging gegen die eigene „Erste“: 0:9 hieß es am Ende aus Sicht der Kreisligadamen.

OSC II: L. Meyknecht, große Extermöring – Drilling, Hohagen (1 Tor), Leide (1), Rothe, Mindrup, Witte (1), Atasoy (1), Cooper, V. Beste, J. Beste (3)

Osnabrücker SC – so heißt der Sieger des 1. Hollager Wintercup. Die Oberligadamen setzten sich bei der ersten Auflage durch und belohnten sich für eine konstant gute Turnierleistung. Das Finale gewann der OSC gegen die TSG 07 Burg Gretesch knapp.

Der Weg ins Endspiel war jedoch lang und führte beide Teams zunächst durch die Gruppenphase. Als Gruppensieger der Gruppe A zog die TSG 07 Burg Gretesch ins Halbfinale ein. Gretesch holte zehn Punkte in vier Spielen und musste nur gegen die U17 des Osnabrücker SC beim 1:1 Federn lassen. Die U17-Juniorinnen des OSC fanden zunächst schwer ins Turnier, kamen dann jedoch in die Spur und zogen als Gruppenzweite ebenfalls ins Halbfinale ein. Als Tabellendritte und mit fünf Punkten aus vier Spielen musste Borussia Emsdetten ebenso nach der Vorrunde die Segel streichen wie auch die Bundesligajuniorinnen von Arminia Ibbenbüren und der TuS Neuenkirchen.

OSC – diese drei Buchstaben dominierten in der Gruppe B. Neun Punkte aus vier Spielen holten die Oberligadamen von der Hiärm-Grupe-Straße. Lediglich das Match gegen den BSV Brochterbeck ging mit 2:3 knapp verloren. Ebenfalls neun Punkte holte auch Gastgeber BW Hollage. Die Blau-Weißen lösten damit das zweite Halbfinalticket. Sechs Punkte holten der TuS Recke und der BSV Brochterbeck, ohne Punkt ging die U17 vom DSC Arminia Bielefeld durch die Vorrunde.

TSG Burg Gretesch gegen BW Hollage – schon das erste Halbfinale des Tages versprach guten Frauenfußball. Das Match erfüllte die Erwartungen: beide Mannschaften schenkten sich in der gut gefüllten Haselandhalle keinen Zentimeter des Hallenbodens und mussten nach einem 1:1 – Remis ins erste und einzige Neunmeterschießen des Tages. Der Regionalligist behielt die Oberhand: dank einer Parade von Torfrau Sabrina Martin beim letzten Schussversuch zog die TSG Burg Gretesch ins Finale ein. Das zweite Ticket sollte an den OSC gehen. Denn die Oberligadamen trafen auf die eigene U17. Hier zeigte sich der Oberligaherbstmeister und souveräne Tabellenführer abgezockter. Ein 3:0 bescherte den Damen den Einzug ins Finale. Doch auch die U17 hatte anschließend Grund zum Jubeln: Lilly Abelmann und Hannah Meyknecht trafen im Spiel um Platz 3 gegen BW Hollage und sorgten damit für einen 2:0 – Erfolg gegen den Oberligisten.

Osnabrücker SC gegen die TSG Burg Gretesch – die beiden besten Mannschaften der Stadt Osnabrück standen sich im Finale gegenüber. Schon in der Vergangenheit stand dieses Duell immer für hitzige, spannende und hochklassige Spiele. Und auch heute war eine Menge „Feuer drin“. Denn sowohl der OSC als auch Gretesch mobilisierten noch einmal alle Kräfte. Gretesch konnte zunächst in Führung gehen, Anna Maria Hegmann glich für den OSC jedoch aus. Ein Eigentor der TSG besiegelte dann den Turniersieg des Oberligisten.

von Robert Gertzen (Text) und Marina Schwarz (Fotos)

Der „Flottmann-Cup“ der TSG Dissen hat einen neuen Sieger: die Kreisligadamen der TSG 07 Burg Gretesch II lösen den Osnabrücker SC als Sieger ab und jubelten am Samstagabend in der Dreifeldsporthalle der Feinkoststadt nach einem Finalsieg über die SG Milte/Sassenberg.

Der Turniertag begann allerdings mit weniger erfreulichen Nachrichten für das Organisationsteam um Carsten Flottmann: Voran Brögbern und der SuS Rühnte erschienen ohne Abmeldung nicht. Und so musste das Team für die Gruppe A den Modus ändern. Die Lösung war klassisch aber dennoch gut: die verbleibenden drei Teams spielten einfach mit Hin- und Rückspiel die beiden Halbfinalplätze aus. Dabei ging es höchst spannend zur Sache: mit sechs Punkten sicherte sich die SG Ballsport Eversburg den Gruppensieg und das erste Ticket für die Runde der besten vier. Gastgeber TSG Dissen sammelte fünf Zähler und kam auf den zweiten Platz. Ausgeschieden war die SG Bohme/Ostercappeln II. Zwei Punkte holten die Schwarz-Weißen in den Gruppenspielen. Nicht weniger spannend, wenngleich aber mit vollem Teilnehmerfeld, ging es in der Gruppe B zu. Souverän und mit zehn Punkten aus vier Spielen holte sich die SG Milte/Sassenberg den Gruppensieg vor der TSG Burg Gretesch II (neun Punkte). Mit vier Punkten auf dem Konto musste die SG Melle/Westerhausen/Riemsloh ebenso nach der Vorrunde die Segel streichen wie auch die die zweiten Mannschaften des Osnabrücker SC (drei Zähler) und der Warendorfer SU (ein Punkt).

Im ersten Halbfinale sahen die Zuschauer im Spiel zwischen der SG Ballsport Eversburg und der zweiten Mannschaft der TSG Burg Gretesch ein Osnabrücker Stadtderby. Gretesch, als Kreisligaspitzenteam schon im Vorfeld durchaus einer der Favoriten auf den Turniersieg, leiß beim 4:1 – Erfolg keine Zweifel am Sieger aufkommen und löste sein Finalticket. Den zweiten Finalisten suchte man im Spiel zwischen der SG Milte/Sassenberg und der TSG Dissen. Milte behielt mit 3:1 die Oberhand, die Gastgeberinnen hatten sich jedoch gut präsentiert. Das „kleine Finale“ um den dritten Platz bestritten die SG Ballsport Eversburg und die TSG Dissen. Mit 2:0 konnte sich Ballsport am Ende durchsetzen. Etwas deutlicher machte es die TSG Burg Gretesch II im Finale gegen die SG Milte/Sassenberg: mit 5:2 gewann Gretesch das Endspiel. Der Turniersieg ist der Lohn für eine konstant gute Leistung der Kickerinnen mit dem Turm auf der Brust.

Doch nicht nur der Turniersieg ging nach Gretesch: mit satten elf Toren sicherte sich Antje Rieger auch die Torjägerkanone. Beste Torhüterin wurde Loreen Neugebauer von der TSG Dissen.

von Robert Gertzen (Text) und Marina Schwarz (Fotos)

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