Traurige und enttäusche Gesichter nach Abpfiff des 20. Spieltags in der 2. Volleyball Bundesliga. Sie hatten sich viel vorgenommen, vor allem einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt hinter sich zu lassen. Am Ende jedoch war Oythe der glückliche Gewinner. Diese Niederlage hätte nicht nur vermieden werden können, sie kommt auch zum ungünstigsten Zeitpunkt der laufenden Saison.

Start auf Augenhöhe
Beiden Teams war von Beginn an bewusst um was es in diesem Spiel geht. Entsprechend versuchten sie möglichst wenig eigene Fehler zu machen. Bis zur technischen Auszeit beim Stand von 8:7 war es ein stetiges hin und her. Nach dieser Auszeit legte Bad Laer eine schöne Serie hin und zog Zeitweilig mit 7 Punkten davon. Oythe kämpfte sich aber zurück und glich zum 25:25 aus. Die entscheidenden Punkte machte dann aber Bad Laer zum 28:26 Satzgewinn.

Völlig von der Rolle
Was im ersten Satz so schon funktionierte, wollte im zweiten nicht mehr gelingen. Früh lief Bad Laer einem Rückstand hinterher und konnte diesen nicht aufholen. Im Angriff kein druckvolles Spiel und in der Abwehr zu viele individuelle Fehler, machte es den Gästen einfach. Fast jeder zweite Angriff lief über die starke Christine Aulenbrock, die dazu regelmäßig die passende Lücke zum Punktgewinn fand. Oythe erspielte sich so einen Lauf und glich mit 19:25 in Sätzen aus.

Starkes Zuspiel im dritten Satz
Unsere Damen wussten um die Situation und merkten das der Druck erheblich zunahm. Diesem Druck hielten sie allerdings stand und erspielten sich durch ein starkes Zuspiel von Michelle Bollien (MVP Silber), einen kleinen Vorsprung, den sie bis in die Schlussphase des Satzes mitnahmen. Erst in der Crunchtime gelang den Gästen aus Oythe der 20:20 Ausgleich und später mit 22:25 der erneute Satzgewinn. Auch hier war wieder zu erkennen, das viele Angriffe über Christine Aulenbrock liefen, gegen die unser Block selten ein Mittel fand um ihn zu stoppen.

Führung in der Crunchtime brachte nicht den Erfolg
Die Anspannung in der Halle war in allen Ecken zu spüren. Können unsere Damen die Partie noch drehen und die so wichtigen Punkte einfahren, diese Frage stellten sich viele. In diesem vierten Satz konnte sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen, immer und immer wieder gelang der jeweiligen Mannschaft der Ausgleich. In der Crunchtime konnten unsere Damen endlich die entscheidenden Punkte für eine kleine 23:21 Führung machen und trotzdem gelang es ihnen nicht diesen Vorsprung ins Ziel zu retten. Beim Stand von 24:25 nahm Trainer Suha Yaglioglu noch eine Auszeit um die Gäste aus dem Lauf zu holen. Leider ging dieser Plan nicht auf, womit Oythe volle drei Punkte aus der Party mit nach Hause nimmt.

Luft im Abstiegskampf wird immer dünner
Nach dem Spiel war den Spielerinnen, dem Trainer und den Fans, die Enttäuschung anzusehen. Was diese Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten bedeutet, war jedem schnell klar. Während sich andere Teams etwas Luft verschafften, wird unsere nun immer dünner. Um am Ende der Saison über dem Strich zu stehen, müssen unsere Damen in den Partien gegen Borken, RPB Berlin, Stralsund und Köln weit über sich hinaus wachsen. Dabei können die Fans kräftig den Rücken stärken. Besonders in Borken und den beiden letzten Heimspielen wird der 7. Mann auf dem Feld dringend benötigt. Gemeinsam ist der Klassenerhalt zu schaffen.

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