Osnabrück. Jetzt steht endlich die Einteilung der Dritten Liga West der Frauen fest. Lange waren die Mannschaften nicht klar, nun kennen die VCO-Damen I ihre Gegner. Die weitesten Reisen führen den Aufsteiger in einer Liga mit 14 Teams zum FCJ Köln II und TSV Bayer Leverkusen II, die kürzeste zum Derby zum SV Bad Laer.

26 SAISONSPIELE STATT ZUVOR 18
Da ist Vorfreude durchaus angebracht, aber auch der notwendige Respekt. Der erste Spieltag soll am 5./6. September stattfinden, der letzte Anfang April 2021. „Das wird eine große Umstellung für uns von 18 auf 26 Spiele. Deshalb werden wir einen erweiterten Kader mit unserer Zweiten mit mehr als 14 Spielerinnen zusammenstellen, damit wir das hinbekommen und reagieren können", schätzt VCO-Trainer Gunnar Kraus die neue Liga als anspruchsvolle Aufgabe ein. „Wenn wir das vom Kopf her annehmen, können wir dort aber gut mithalten', zeigt sich Kraus nach den ersten Trainingswochen selbstbewusst positiv.

VOIGT: "MENTALTRAINING SPIELT NOCH WICHTIGERE ROLLE"
Ab dem ersten Septemberwochenende soll es laut normaler Planung die folgenden Monate bis Weihnachten Schlag auf Schlag gehen, ein freies Wochenende ist nur vorgesehen. Im neuen Jahr gibt es laut VCO-Coach Kraus dann immerhin drei freie Wochenenden. „Es wird schon eine lange und anstrengende Saison, die uns vor neue Herausforderungen stellt. Ich denke, es sind verschiedene Faktoren wichtig, um gut mit der Situation umzugehen. Da spielt einerseits die körperliche Fitness eine wichtige Rolle, also regelmäßige Fitnesseinheiten auch während der Saison, aber andererseits auch die richtige Regeneration", meint Mittelblockerin Rieke Voigt. „Ich glaube aber auch, dass das Mentaltraining eine noch wichtigere Rolle als letzte Saison spielt. Wir müssen über einen noch längeren Raum fokussiert und motiviert sein. Man muss lernen, flexibler im Kopf zu werden und Spiele schneller abzuhaken."

KRUSKA: "26 SPIELE SIND NATÜRLICH EINE HERAUSFORDERUNG"
Außenangreiferin Jana Kruska gibt ebenfalls einen Einblick darüber, wie die VCO-Damen die kommende Saison erfolgreich meistern wollen. „26 statt 18 Spiele zu haben, ist natürlich eine Herausforderung - nicht nur körperlich, sondern bedeutet auch weniger Freizeit, da man noch weniger freie Wochenenden in der Saison hat. Das war natürlich ein Thema bei uns allen. Daher waren wir erst einmal froh, dass sich für eine 14er- und nicht für eine 15er-Liga entschieden wurde“, berichtet die 29-Jährige, die so eine Saison noch nicht mitgemacht hat. „Insgesamt werden wir versuchen, unser Team mit einem größeren Kader breit aufzustellen, um die Belastung etwas zu reduzieren und Ausfälle durch Urlaub, Arbeit, Familie oder auch Verletzungen bestmöglich kompensieren zu können. Darüber hinaus werden wir weiter mit Pascal unsere Fitnesseinheiten absolvieren, um eine gute Grundfitness aufzubauen und natürlich auch Verletzungen vorzubeugen. Außerdem werden wir uns im Mentaltraining damit auseinandersetzen, sobald wir näheres zu dem genaueren Saisonablauf wissen."
Rieke Voigt gibt noch eine Ergänzung. „Also, was das Körperliche angeht, bereiten wir uns so wie letzte Saison vor, vielleicht noch intensiver. Aber im Mentaltraining machen wir jetzt doch noch einige andere Sachen, die ich natürlich nicht verraten werde."

DIE DRITTE LIGA WEST DER FRAUEN 2020/21:
1.. SV Bad Laer (Rückzug aus der 2. Liga)
2. TV Eiche Horn Bremen
3. MTV Hildesheim
4. USC Münster II
5. SCU Emlichheim II
6. SF Alligse
7. TV Hörde
8. FCJ Köln II
9. BW Aasee
10. TV Cloppenburg
11. VC Osnabrück (Meister RL Nordwest)
12. TSV Bayer Leverkusen II Meister RL West)
13. VoR Paderborn (Vizemeister RL West)
14. VCO Münster (Nachwuchs-Bundesstützpunkt, Kein Abstieg möglich)

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