Jugend | Bad Essen gewinnt „Flow>k-Cup“

Souverän und ohne Niederlage marschierten sie durch den Turniertag, am Ende standen sie dafür ganz oben: Die Rede ist von den U13-Juniorinnen des TuS Bad Essen. Die Rot-Weißen gewannen gestern Vormittag den von der TSG 07 Burg Gretesch veranstalteten „Flow>k – Cup“ in der Sporthalle am Schölerberg.

Doch zunächst ging es darum sich in der Gruppenphase zu behaupten. Acht Mannschaften sollten um vier Halbfinalplätze spielen, sieben waren es am Ende. Die TSG Dissen trat überraschenderweise und trotz Zusage nicht an, die Organisatoren um Selina Ehret mussten spontan umplanen und fanden eine für alle optimale Lösung. Dazu aber später mehr. In der Gruppe A setzten sich der SC Schölerberg und die TSG 07 Burg Gretesch klar durch, beide holten sieben Punkte in den drei Gurppenspielen und blieben ungeschlagen. Der SC Schölerberg schlug den TuS Levern deutlich mit 5:0, spielte gegen Gretesch 0:0 und gewann gegen Bückebürg 1:0. Gretesch gewann, neben dem torlosen Unentschieden im direkten Vergleich mit dem SC Schölerberg, die Spiele gegen den VfL Bückeburg (2:1) und TuS Levern (1:0). Das bessere Torverhältnis ließ den SC Schölerberg im Endtableau die Gruppe vor Gretesch gewinnen. Auf dem dritten Platz landete der VfL Bückeburg mit einem Punkt und dem besseren Torverhältnis vor dem TuS Levern, Levern holte ebenfalls einen Zähler. Zwei Spiele, zwei Siege, kein Gegentor: Ohne „Kratzer“ lief der TuS Bad Essen durch die Gruppenphase in der Gruppe B und feierte den Gruppensieg mit Siegen gegen den SC Melle (1:0) und SC Halle (2:0). Zweiter wurde der SC Melle 03 mit drei Punkten (1:0 – Erfolg über den SC Halle), als dritter lief der SC Halle in die Endabrechnung ein. Doch auch für die Mannschaften, die sich nicht für das Halbfinale qualifizieren konnten ging das Turnier weiter.

Denn das Organisationsteam bewies Fingerspitzengefühl und stellte den Turniermodus spontan um. Statt einzelner Spiele um die Plätze 5-7 gab es nun eine weitere Gruppenphase mit den drei Mannschaften. Mit Freude nahmen die Mannschaften diese Umstellung zur Kenntnis. In der „Endrunde“ schlug der SC Halle den TuS Levern mit 3:0 und kam gegen den VfL Bückeburg zu einem 0:0 – das bedeutete am Ende mit vier Punkten den Sieg in der „Endrunde“ um die Plätze 5-7. Vier Punkte sammelte auch der VfL Bückeburg, allerdings schossen die Südniedersachsen ein Tor weniger als der SC Halle. Als Dritter der Endrunde erreichte der TuS Levern in der Gesamtabrechnung des Turniers den siebten Platz.

Anschließend wurde es richtig ernst: Vier Mannschaften waren noch im Rennen um den Turniersieg, alle vier schielten schon mit einem Auge auf den Pokal. Im ersten Halbfinale traf der SC Schölerberg auf den SC Melle. Beide Mannschaften lieferten sich eine leidenschaftliche und von Spannung geprägte Partie auf der „Platte“ der Sporthalle am Schölerberg. Das bessere Ende hatte der SC Melle: Mit 1:0 gewannen die Grönegauer knapp und zogen damit ins Finale ein. Ins Finale wollten auch der TuS Bad Essen und die TSG 07 Burg Gretesch, die sich im zweiten Halbfinale gegenüber standen. Auch hier schenkten sich beide Mannschaften nichts. Keine der Teams wollte einen entscheidenden Fehler machen und so blieb es am Ende beim 0:0. Ein Neunmeterschießen musste entscheiden: Bad Essen bewahrte seine makellose Bilanz und gewann vom Punkt mt 2:1.

Anders als im Halbfnale lief es dann im Spiel um Platz drei für den SC Schölerberg rund: Die Schwarz-Gelben konnten die TSG 07 Burg Gretesch mit 2:0 besiegen und sich den dritten Platz in der Endabrechnung sichern. Im Finale standen sich der SC Melle 03 und der TuS Bad Essen gegenüber und beide Mannschaften wollten ihre Turnierleistung nun auch mit dem Gesamtsieg krönen. Entsprechend packend war das Spiel, entsprechend motiviert die Mannschaften. Bad Essen nutzte eine der wenigen Chancen im Spiel und gewann am Ende knapp mit 1:0. Der TuS Bad Essen setzte sich damit nach einer insgesamt sehr guten Leistung auch am Ende nicht unverdient durch.

Doch auch der SC Melle ging nicht ohne Auszeichnung nach Hause: Torfrau Isabel Gehrke wurde von den Trainern und der Turnierleitung zur besten Torfrau des Turniers gwählt und bekam dafür eine kleine Trophäe. Ebenfalls geehrt wurde Franziska Eipper vom SC Schölerberg: Mit vier Treffern sicherte sie sich die Torjägerkrone.