Bezirksliga | 0:1 - Gellrich Debüt misslingt - GMHütte siegt dank Wilken im Derby

Der VfL Kloster Oesede ist mit einer knappen Niederlage in die neue Bezirksliga-Saison gestartet. Im Derby unterlag das neue Team von Dirk Gellrich gegen die Viktoria aus GMHütte mit 0:1.

"Das wird heute eine richtig schwere Aufgabe" wusste Klosters Trainer Dirk Gellrich aufgrund der gezeigten Leistungen des Gastes im Bezirkspokal schon vor der Partie.

Seine Mannschaft begann dann auch wie das Kaninchen vor der Schlange und verschlief die ersten Minuten komplett. Der Gast vom Rehlberg machte vom Anpfiff weg Dampf und ging bereits in der 3. Spielminute durch einen Freistoß von Marius Wilken aus gut 20m mit 1:0 in Führung. Kloster war nun völlig von der Rolle, Julian Heuer hatte kurz nach der Führung die riesen Chance auf 2:0 zu erhöhen, doch sein Schuss landete am rechten Torpfosten. Den anschließenden Nachschuss von Viktoria Kapitän Lennard Massmann konnten die Gastgeber mit Mühe und Not klären. Erst nach knapp zehn Minuten konnte sich die Gellrich-Elf ein wenig befreien und fuhr ihrerseits selber erste Angriffe. Nico Brinkmeyer (10.) und Kapitän Kai Schönhoff (11.) versuchten es mit Fernschüssen, scheiterten aber knapp. In der Folgezeit verflachte die Partie ein wenig, erst als Motitz Koch nach gut einer halben Stunde mit einem Fernschuss den Pfosten traf, nahm die Partie wieder etwas Fahrt auf. Die letzte Chance vor dem Seitenwechsel hatte GMHüttes Julian Heuer, doch sein Lupfer ging knapp über das von Matthias Redzewsky gehütete Klosteraner Gehäuse.

Nach dem Seitenwechsel bekamen die gut 250 Zuschauer wenig zu sehen, Torchancen waren in der Folge Mangelware. Viel Kampf und etliche Foulspiele ließen einen kontrollierten Spielaufbau kaum zustande kommen. Die Hausherren mühten sich nach Kräften um zum Ausgleich zu kommen, doch der letzte Pass kam oftmals nicht an. Die größte Chance im zweiten Durchgang besaß die Viktoria, ein Freistoss von Marius Wilken landete am Aluminium. Somit blieb es beim knappen 1:0 für die blutjunge Mannschaft vom Rehlberg.

"Wir sind mit dem 1:0 sehr gut in die Partie gestartet und hätten das 2:0 hinterher legen können. Das hätte dann natürlich vieles einfacher gemacht. Bei Kloster hat man nach dem frühen Rückstand schon eine gewisse Verunsicherung gesehen. Nach gut 20 Minuten hat Kloster dann auch gemerkt, das wir an diesem Tag hinten durchaus verwundbar waren. In der Summe war das 1:0 zur Pause in Ordnung. In der zweiten Halbzeit hätten wir am Ende alles klar machen müssen, hätten einige Angriffe einfach besser ausspielen müssen. Es liegt noch viel Arbeit vor uns, aber unser Start inkl. des Pokals war gut" so Viktoria Coach Frank Rethmann nach dem Spiel.