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Herren

Michael Wirtz hat zum zweiten Mal als Trainer beim VfL Kloster Oesede angeheuert. Wir haben uns mit dem „Trainerfuchs“ zu einem Interview getroffen, in dem er uns einige sehr interessante Einblicke in die Zeit nach der Station beim SSC Dodesheide und dem Weg nach Kloster Oesede gab.

 

Die Luft beim VfL Osnabrück wird nach der gestrigen 12. Heimniederlage gegen Fortuna Düsseldorf immer dünner. Nach 29 absolvierten Spielen kommen 26 Zähler auf das Punktekonto des VfL zusammen. Platz 16 in der Tabelle ist das Resultat der letzten Wochen.

Fünf Spiele verbleiben noch, um den möglichen Klassenerhalt zu schaffen. Das Potenzial ist dafür da, jedoch muss dieses auch schnellstens von den VfL-Profis abgerufen werden. Sonst wird es verdammt schwer, die Liga zu halten. Zwar haben die Osnabrücker einen Punkt Vorsprung auf den SV Sandhausen, allerdings zwei Spiele mehr auf dem Konto.

Innerhalb von einer Woche haben die Lila-Weißen entscheidende Duelle im Kampf um den Klassenerhalt verloren. Gegen Eintracht Braunschweig und Jahn Regensburg verlor die Mannschaft um Cheftrainer Markus Feldhoff gegen direkte Konkurrenten aus dem Tabellenkeller. Die 0:3-Heimniederlage gegen Düsseldorf war dagegen fast schon zu erwarten. Das Torverhältnis des Tabellensechstenten hat in den letzten Wochen sehr gelitten. Dabei hätte die eine oder andere Niederlage auch durchaus höher ausfallen können. Vor allem offensiv zeigte die Mannschaft in den vergangenen Partien eine erschreckende Leistung.

Die Gründe für die aktuelle Situation beim VfL Osnabrück liegen klar auf der Hand. Zwölf Niederlagen im eigenen Stadion sind schlichtweg einfach zu viel. Da nützt auch die sensationelle Hinrunde nichts. Warum es zu dieser Situation kommen konnte, darüber können sich die „Fußball-Experten“ streiten.

Fakt ist, fünf Ligaspiele sind noch zu absolvieren, wo jede weitere Niederlage ein weitere Genickbruch im Kampf um den Klassenerhalt sein kann.

  Zahlen des VfL Osnabrück
Tabellenplatz 16
Torverhältnis 25:48 – Tordifferenz: -23
Verhältnis von S – U – N 7 – 5 – 17
Toptorschützen 1. Sebastian Kerk (8 Tore)
2. Christian Santos (5 Tore)
Restprogramm (A) SC Paderborn, 21.04.2021
(H) Holstein Kiel, 24.04.2021
(A) Würzburger Kickers, 08.05.2021
(H) Hamburger SV, 16.05.2021
(A) Erzgebirge Aue, 23.05.2021
Umfragewerte von 140 Befragten
zu der Frage: Schafft der VfL noch den
Klassenerhalt?
18 % – Ja 82 % – Nein

 

HalleWestfalen. Das Teilnehmerfeld für die NOVENTI OPEN 2021 bekommt hochkarätigen Zuwachs: Mit dem Russen Andrey Rublev, Roberto Bautista Agut aus Spanien und dem Belgier David Goffin gehen drei weitere Weltklassespieler aus den Top 15 bei Deutschlands wichtigstem und prestigeträchtigem ATP-Rasenevent in HalleWestfalen an den Start – und sorgen für die 28. Auflage vom 12. bis 20. Juni schon heute für eine der besten Besetzungen der Turniergeschichte.

„Die Verpflichtung dieses Spitzentrios zeigt, welches Renommee und welche Anerkennung wir bei den Profis genießen“, sagt Turnierdirektor Ralf Weber. „Jeder dieser Spieler kann am Ende den Siegerpokal gewinnen.“ Bereits in der vergangenen Woche hatte Turnierchef Weber die Teilnahme des aktuellen ATP-„Weltmeisters“ und Weltranglisten-Zweiten Daniil Medvedev bekanntgegeben.

Moskowiter Andrey Rublev sehr konstant auf hohem Niveau

Andrey Rublev, aktuell die Nummer acht der ATP-Weltrangliste, gehört nicht nur zu den besten Freunden von Medvedev auf der ATP Tour, sondern auch zu jenen, die regelmäßig mit ihm um Turniererfolge ringen. Genau wie Medvedev zählt auch der 23-jährige Moskowiter zu den formstärksten Spielern der vergangenen Monate – im zweiten Halbjahr 2020 gewann Rublev gleich drei Turniere (Hamburg, Wien, St. Petersburg) und qualifizierte sich auch für die ATP Finals. In der laufenden Saison bestätigte der Powermann seine Klasse: Beim ATP Cup sprang er mit dem russischen Team souverän auf das Siegerpodest, danach rückte er bei den Australian Open bis in das Viertelfinale vor, scheiterte dort an Kumpel Medvedev.

Doch beim erstklassig besetzten ATP-Wettbewerb in Rotterdam war Rublev wieder obenauf, sicherte sich nach Siegen unter anderem über Andy Murray und Stefanos Tsitsipas die Erfolgstrophäe. „Ich spiele im Moment sehr konstant auf hohem Niveau. Ich will auch in Halle ganz vorn mitmischen“, sagt Rublev, der nach 2016, 2017 und 2019 zum vierten Mal beim ATP-Rasenevent in der ostwestfälischen Lindenstadt startet. Andrey Rublev liegt derzeit im diesjährigen ATP Race, das Jahresrennen für die acht zu vergebenen WM-Startplätze, auf Platz drei hinter Novak Djokovic und Landsmann Medvedev.

Auf allen Belägen erfolgreich: der Spanier Roberto Bautista Agut

Auch Roberto Bautista Agut (ATP 12) nimmt einen Pokalcoup beim Haller Rasenmeeting in sein Visier, nach zwei Viertelfinalvorstößen (2017 und 2019) und einem Halbfinaleinzug 2018. „Ich freue mich auf die Rückkehr nach Halle, ich spiele dort immer gutes Tennis und fühle mich sehr wohl“, sagt der 32-jährige Spanier, einer der gleichmäßig stärksten Profis im ATP-Circuit. 2021 hat für Bautista Agut vielversprechend begonnen, mit Finalteilnahmen in Doha und Marseille. Bautista Agut zählt zu den modernen Allroundern im Tennisbetrieb, die auf allen Belägen erfolgreiches Tennis spielen. Bei den NOVENTI OPEN 2019 hatte der Spanier den späteren Champion Roger Federer in der Runde der letzten Acht erheblich ins Schwitzen gebracht und sich erst nach einem umkämpften Drei-Satz-Match geschlagen geben müssen.

Belgiens Tennisstar David Goffin hat viele Halle-Erinnerungen

Auch für Belgiens zupackenden Tennisstar David Goffin (ATP 13) verbinden sich viele Halle-Erinnerungen mit dem Namen Federer: Sowohl 2019 im Finale wie auch 2016 im Viertelfinale war das Duell mit dem zehnmaligen Turniersieger das Ende aller eigenen Hoffnungen.

„Es wäre schön, bei diesem Topwettbewerb auch mal den letzten Schritt zum Titel gehen zu können“, sagt der 30-jährige Flitzer, einer der Spieler mit den schnellsten Beinen auf der Tour. Wie Rublev und Bautista Agut steht Goffin vor seiner vierten Teilnahme beim ATP-Hochkaräter in HalleWestfalen. Auch der Belgier spielt derzeit mit Rückenwind auf seinen Tennisreisen, mit dem Sieg in Montpellier und der Halbfinalteilnahme in Antalya verzeichnete er bisher schon zwei Topresultate. Im ATP Race liegt Goffin augenblicklich auf Platz 15.

Turnierdirektor Ralf Weber in aussichtsreichen Gesprächen mit weiteren Topstars

Neben diesen drei neuverpflichteten Stars sind bereits die Starts des Haller Rekordsiegers Roger Federer (ATP 6), von ATP-„Weltmeister“ Daniil Medvedev (ATP 2), Japans Ass Kei Nishikori (ATP 39) und Russlands Spitzenmann Karen Khachanov (ATP 22) sicher. „Wir sind glücklich, so viele Stars bei uns in Halle begrüßen zu können. Wir bieten einmal mehr Spitzentennis auf höchstem Niveau“, erklärt Turnierdirektor Ralf Weber, der durchblicken lässt, dass die personellen Verpflichtungen noch nicht abgeschlossen seien: „Wir befinden uns in aussichtsreichen Gesprächen und hoffen alsbald, weitere namhafte Topspieler zu verkünden.“

Pressemitteilung vom 30.03.2021

Foto: Auch Belgiens Topstar, der 30-jährige David Goffin (ATP 13), hat seinen Start beim hochklassig besetzten Haller ATP-Rasenevent vom 12. bis 20. Juni 2021 zugesagt. © NOVENTI OPEN 2019_KET/HalleWestfalen

Osnabrück. Wenige Wochen liegen nun zwischen den beiden Entscheidungen Fortsetzung und Annullierung der Saison 2020/21. Der Niedersächsische Fußballverband hat richtig gehandelt, als die realistische Hoffnung noch bestand, die Saison mit einer einfachen Spielrunde zu beenden. Doch es traf das Gegenteil ein und der Zeitpunkt kam, wo selbst der NFV keine Chance darin sah, den Spielbetrieb fortzusetzen. Die steigenden Inzidenzen machten einen Strich durch die Rechnung.

Seit Monaten ruht nun der Ball, sodass selbst bei einer Fortsetzung es einer langen Vorbereitung bedarf. Seitens DFB wurden lautstark Forderungen an die Politik für eine schrittweise Öffnung des Trainingsbetriebs gerichtet. Eine konkrete Antwort bekam man nicht. Eher wurde nach einer kurzen Zeit, wo das trainieren immerhin erlaubt war, wieder verboten, als die Inzidenzen wieder anfingen, in die Höhe zu springen.

Dies macht es umso schwerer für die Verbände, die nächste Saison planen zu können. Denn die letzten zwei Saison mussten annulliert werden. Wie verheerend die Folgen sein können, sind sich die meisten bewusst. Gemeint ist damit die große Angst vor dem Schwund der Jugend – quasi vom Platz weg und ab vor dem Bildschirm. Umso wichtiger ist es, dass es für den Amateursport konkrete Pläne gibt.

Für die Mannschaften gibt die erneute Annullierung ein wenig Planungssicherheit. Doch wann und wie es weitergeht kann aktuell keiner voraussagen.

Bei dem einen oder anderen Verein ist immerhin die Trainerfrage geklärt. So ist der TuS Bersenbrück hingegen schon auf dem guten Weg, seine Kaderplanungen für nächste Saison fast abzuschließen. Wurden bereits einige Transferkracher vermeldet, wie z. B. der Transfer vom Ex-Osnabrücker Jules Reimerink, kam gestern die offizielle Meldung vom Verein, dass die Planungen für eine leistungsorientierte U23 aufgenommen wurden. Der Kader der U23 setzt sich aus der jetzigen zweiten Herrenmannschaft und aus U19-Spielern zusammen.

Mit einem leichten Ausschwenker in das Tecklenburger Land hat sich auch die Trainerfrage der Sportfreunde Lotte U19 geklärt, nachdem Marko Tredup nach nur einer Saison bei den Sportfreunden die Segel strich und zurück an seine alte Wirkungsstätte des SV Bad Rothenfelde kehrt. Dort übernimmt er den Posten als Cheftrainer der Landesligamannschaft.

Bei der U19 der Lotteraner hingegen übernehmen keine Unbekannte aus dem Osnabrücker Fußball das Ruder. Milorad Stojnic bildet ab sofort mit Zoran Milosevic das Trainergespann der U19. Zuletzt war Stojnic als Trainer bei Kloster Oesede tätig. Drei Jahre davor war er erfolgreich beim TuS Haste. Seinen Co-Trainer Milosevic kennt er aus der damaligen gemeinsamen Zeit als Jugendtrainer bei der U19-Regionalmannschaft vom SV Viktoria GMHütte.

Zwei Beispiele, dass trotz Corona etwas im Amteurfußball passiert und die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Alle wollen schließlich bereit sein, wenn es wieder auf dem Platz losgeht.

Es ist die Nachricht des Tages in der Basketball-Bundesliga: Rasta Vechta hat seinen Trainer Thomas Päch mit sofortiger Wirkung freigestellt. Damit reagiert der abstiegsbedrohte Klub auf die Entwicklungen und zieht nach der jüngsten 79:103 - Niederlage gegen die BG Göttingen die Notbremse.

Päch (links im Bild) übernahm im Juni 2020 das Traineramt bei Rasta Vechta und beerbte den Posten von Pedro Calles. Pächs Bilanz in Vechta ist ernüchternd: für den 38-jährigen gab es in der laufenden Spielzeit lediglich fünf Siege, vier davon in der Liga. Vor allem die ersten Halbzeiten im Derby in Oldenburg und zuletzt gegen die BG Göttingen haben das Fass schließlich zum Überlaufen gebracht. Für Thomas Päch übernimmt Derrick Allen (rechts im Bild) das Traineramt des Bundesligisten. Rasta Vechta steckt mitten im Abstiegskampf, die Südoldenburger glauben aber nach wie vor an den Klassenerhalt. Dieses Ziel hat nun oberste Priorität für Allen und das Team. Allens Vertrag läuft bis zum Ende der kommenden Saison.

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