In seinem ersten Rasenmatch seit fast zwei Jahren besiegte „Maestro“ Roger Federer den Qualifikanten Ilya Ivashka aus Belarus in seiner Auftaktpartie der 28. NOVENTI OPEN in der Haller OWL ARENA glatt in zwei Sätzen. © NOVENTI OPEN/Mathias Schulz

Rekordchampion Roger Federer (ATP 8) ist erfolgreich in die 28. NOVENTI OPEN gestartet: Der 39-jährige Schweizer, der Deutschlands bedeutendsten Tenniswettbewerb bereits zehn Mal gewonnen hat, siegte am Montagnachmittag in seiner Auftaktpartie mit 7:6 (7:4) und 7:5 gegen den russischen Qualifikanten Ilya Ivashka (ATP 90) und trifft in der zweiten Runde nun auf den Sieger der Partie zwischen dem Kanadier Felix Auger-Aliassime (ATP 21) und dem Polen Hubert Hurkacz (ATP 17). „Es war die erwartet schwere Partie. Ivashka ist gut in Schuss, er spielt eine starke Saison, und er hat auch heute seine Klasse gezeigt“, sagte Federer. „Ich hatte Mühe, in das Spiel hineinzukommen. Es war ein bisschen ein Start aus der Kälte für mich, mit Nervosität. Aber der super gespielte Tiebreak im ersten Satz hat mich dann beflügelt.“

Federer hatte bereits bei einer 5:4-Führung im zweiten Satz einen Matchball, konnte ihn aber gegen den sehr entschlossen auftretenden Russen nicht nutzen. Erst beim vierten Siegpunkt konnte der „Maestro“ jubeln, der damit seinen 69. Sieg im 76. Spiel in HalleWestfalen feierte. 2021 tritt er bei einem seiner ausgewiesenen Lieblingsturniere bereits zum 18. Mal an. 2019 hatte er den zehnten Pokalcoup mit einem Finalsieg gegen den Belgier David Goffin gelandet und anschließend nur denkbar knapp seinen neunten Wimbledon-Titel verpasst – damals verlor er das Finale im All England Lawn Tennis Club nach zwei ausgelassenen Matchbällen noch im erstmals ausgespielten Tiebreak des fünften Satzes gegen Novak Djokovic. Das Auftaktspiel der NOVENTI OPEN 2021 gegen Ivashka war der erste Raseneinsatz für Federer seit jenem denkwürdigen Moment. „Ich bin nun einfach froh, wieder auf Rasen zu sein“, sagte Federer. „Es fühlte sich trotz des schweren Matches einfach gut an.“

Auftaktspiele sind für Federer generell bei seinen Turniereinsätzen eine „knifflige Angelegenheit, aber Halle ist noch mal extraschwer und extragefährlich“: „Der Platz ist extrem schnell, und bevor man sich daran gewöhnt hat, ist man schon in Schwierigkeiten.“ Auch gegen Ivashka war das keinesfalls anders, im ersten Satz musste Federer dem stark servierenden Gegner stets hinterherlaufen und gewann ganz selten Returnpunkte. Im Tiebreak war der 39-Jährige allerdings hellwach und spielte seine ganze Routine und Klasse aus. „Es ist halt so, dass du sehen musst, dass du deinen eigenen Aufschlag durchbringst und dann die ersten Chancen eiskalt ausnutzt“, sagte Federer. „So hatte ich mir das vorgestellt, und so ist es auch gekommen."

Am Montagmorgen hatte das Turnier die Absage des French Open-Finalisten Stefanos Tsitsipas erreicht. Der 22-jährige Grieche, der das Roland Garros-Endspiel in fünf dramatischen Sätzen gegen Novak Djokovic verloren hatte, gab „persönliche Gründe“ und die körperliche Erschöpfung nach den zehrenden Grand Slam-Wochen für den Rückzug an. Für Tsitsipas rückte der Deutsche Yannick Hanfmann (ATP 99) ins Hauptfeld nach, er trifft in der ersten Runde auf den französischen Qualifikanten Arthur Rinderknech (ATP 119) an.

Pressemitteilung der NOVENTI OPEN vom 14.06.2021

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