Ein begeisterndes Match zu später Stunde, ein großer Kampf und am Ende eine hauchdünne Niederlage – Tennisprofi Jan-Lennard Struff (Foto) hat bei den 29. TERRA WORTMANN OPEN in Halle die Chance verpasst, als erster Deutscher das Achtelfinale zu erreichen. Bei seinem Comeback nach überstandener Verletzung zeigte Struff phasenweise eine hochklassige Leistung. Im ersten Abendspiel des Turniers in diesem Jahr unter Flutlicht riss er das Publikum wieder und wieder zu Begeisterungsstürmen hin. Er unterlag Ilya Ivashka nach 2:03 Stunden mit 6:3, 3:6, 6:7 (5).

Lokalmatador Struff war in die Saison 2022 mit vielen Erstrundenniederlagen gestartet und hatte sich dann noch im  März einen Zeh gebrochen. Erst in der Vorwoche war er in Stuttgart auf die Tour zurückgekehrt. Im Vorjahr hatte er in Halle den damaligen Weltranglisten-Zweiten Daniil Medvedev bezwungen. Auf den hätte er in diesem Jahr in der zweiten Runde treffen können. Doch zwei Rückhandfehler zum Ende des Tie-Breaks im dritten Satz entschieden über Sieg und Niederlage.

Beinahe hätten die 29. TERRA WORTMANN OPEN am ersten Tag der Hauptfeldkonkurrenz auch ihren Titelverteidiger eingebüßt. Doch der Franzose Ugo Humbert wollte ein Jahr nach seinem Sensationssieg nicht gleich im Auftaktmatch scheitern. Er kämpfte sich gegen den überraschend starken Moldawier Radu Albot in die Partie. Sein Problem: Humbert liebt den schnellen Konter. Doch dafür muss der Gegner das Spiel machen, was Qualifikant Albot aber nicht oft tat. Der Grund: Auch er liebt den Counterpunch. Den ersten Satz holte sich Albot im Tie-Break. Dann verstand Humbert allmählich, was er tun musste und übernahm Stück für Stück die Partie. Er gewann in 2:43 Stunden mit 6:7(4), 7:6(4), 7:5 und bleibt damit dem Turnier erhalten.

Weniger Glück hatte Humberts Finalgegner von 2021. Andrey Rublev war in seinem Spiel gegen Nikoloz Basilashvili aus Georgien ohne Chance. Im Halbfinale des Vorjahres hatte die Nummer acht der Welt den Mann mit der schnellen Vorhand noch bezwungen. Diesmal fand er kein Mittel gegen das druckvolle Grundlinienspiel des Gegners. Rublev schaute ratlos in seine Box und verlor mit 6:7(1), 4:6.

Als erster Spieler war am Mittag der Spanier Pablo Carreno Busta ins Achtelfinale der 29. TERRA WORTMANN OPEN eingezogen. Er stoppte Dänemarks Jungstar Holger Rune mit 3:6, 6:7(5). Für den 19-jährigen Rune war es das erste Rasenmatch auf der ATP-Tour und man merkte ihm bei seinem couragierten Auftritt die fehlende Erfahrung zeitweise an.

Pech hatte der amtierende deutsche Meister Henri Squire. Er zog sich beim Stand von 3:4 im Match gegen den Serben Laslo Djere eine Verletzung zu und musste aufgeben. Ausgeschieden ist auch der einzige Schweizer im Hauptfeld. Qualifikant Marc-Andrea Huesler unterlag Mackenzie McDonald aus den USA in zwei Sätzen.

(Pressemitteilung)

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